Gütesiegelverleihung in der Jungen Werkstatt

2018-03-13_GS-VerleihungDie Junge Werkstatt erhielt im März das aktuelle Gütesiegel soziale und berufliche Integration und freut sich über einen Innungssieger unter den jüngsten Teilnehmern bei der Gesellenprüfung.
Matthias S. verlässt in diesen Tagen Die Junge Werkstatt nicht nur mit einem Gesellenbrief als Metallbauer, sondern auch mit einer Urkunde für den schwabenweit besten Abschluss in der Gesellenprüfung. Robert Höck, Obermeister der Innung Metall Augsburg, überreichte sie dem jungen Mann.
Beim Eintritt in Die Junge Werkstatt stehen die Vorzeichen für die Jugendlichen in der Regel keineswegs so gut. Im Dreierteam mit Meister und Sozialpädagogin bewältigen sie schrittweise den anspruchsvollen Weg zum Ausbildungsabschluss.

Güte
Susanne Kasch, Stadtdekanin in Augsburg, wies in ihrem Grußwort zur Gütesiegelverleihung auf die Güte im doppelten Wortsinn hin, die mit diesem Konzept der Berufsbezogenen Jugendhilfe BBJH in der Jungen Werkstatt verwirklicht wird: Güte im Sinne von „dem einzelnen Menschen gerecht werden“ und Güte als „gute Arbeit leisten“.
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Gütesiegel
Um die Güte ihrer Arbeit in beiderlei Hinsicht zu sichern, haben sich die Jugendwerkstätten in Bayern anspruchsvolle Qualitätsstandards gesetzt, die in vierjährigem Turnus zertifiziert werden. Das Gütesiegel soziale und berufliche Integration bestätigt die erfolgreiche Überprüfung im Herbst 2017.

Freude und Enttäuschung
Am 13. März 2018 verlieh der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern, Klaus Umbach, das aktuelle Gütesiegel an Die Junge Werkstatt. Das Fachkräfteteam ist stolz darauf, dass persönlicher Einsatz und fachliche Qualität Anerkennung finden. Enttäuschung jedoch schwingt mit, beim Gedanken, dass Ausbildung als Herzstück der Jungen Werkstatt nach dem jetzigen Stand der Fördersituation nicht mehr stattfinden kann.

Gütesiegelverleihung für die Produktionsschule BRK  in Haßfurt

Jetzt hat es das Rote Kreuz mit Brief und Siegel: Die Produktionsschule des BRK-Kreisverbandes Haßberge leistet anerkannte und erfolgreiche Arbeit zur beruflichen und sozialen Integration benachteiligter Jugendlicher, das beweist die erfolgreiche Zertifizierung mit dem Gütesiegel „Soziale und berufliche Integration“ durch die LAG. Sie ist, so lobet Landrat und BRK-Kreisvorsitzender Wilhelm Schneider, ein „eigenständiger Bereich des beruflichen Bildungsystems im Landkreis Haßberge geworden“. Die Produktionsschule ist 2005 entstanden und war die erste in Bayern.

Hans-Georg Schumacher von der LAG Jugendsozialarbeit in Bayern, der elf Wohlfahrtsverbände angehören, überreichte das Gütesiegel „Soziale und berufliche Integration“ für die Arbeit in der Produktionsschule an Geschäftsführer Dieter Greger, Karina Hauck und ihrem Team. Mit dem Gütesiegel werde qualitätsvolle Arbeit zum Wohle von Jugendlichen ausgezeichnet. Es wurde bislang 32-mal verliehen; die PSH erhält es zum wiederholten Mal.

PSH_Gütesiegel

Aus den Händen von Hans-Georg Schumacher (7. von links) von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in Bayern erhalten BRK-Kreisgeschäftsführer Dieter Greger (4. von links) und BRK-Kreisvorsitzender Landrat Wilhelm Schneider (8. von recths) das Gütesiegel „Soziale und berufliche Integration“ für die Produktionsschule Haßberge. Darüber freuen sich ebenso PSH-Leiterin Karina Hauck (6. von rechts) mit ihrem Team und Vertreter der Kooperationspartner aus Kreisjugendamt, des Jobcenters und des Schulamtes.                               Foto: Michael Will / BRK Haßberge

Die PSH sei laut Schumacher in verbandlichen Strukturen sehr gut eingebettet und vernetzt und leiste solide Qualitätsarbeit. Die sieben Zertifizierungskriterien seien in hohem Maße erfüllt. Dass in der PSH für elf Jugendliche ein Angebot am Übergang von der Schule zum Beruf bereitstehe, sei etwas ganz Besonderes. Durch verschiedenste Qualifikationsmaßnahmen gelinge es, die Jugendlichen bei einer eigenständigen Lebensführung zu unterstützen, zudem lernten sie verlässliche Tages- und Arbeitsstrukturen kennen und bekämen Praktikas in Ausbildungsbetrieben angeboten. Besonders hob der Fachmann hervor, dass das Angebot des BRK für benachteiligte Jugendliche niedrigschwellig zu erreichen sei. „Das ist eine Einrichtung, die Zukunft hat“, so Schumacher.

„Die Teilnehmer der PSH weisen die Defizite auf, die seit längerem im allgemeinbildenden und beruflichen Bildungssystem diskutiert werden, insbesondere im Bereich der beruflichen Orientierung, des kognitiven Lernens und der sozialen und emotionalen Kompetenzen“, sagte Wilhelm Schneider. Deren berufliche Eingliederung sei aber ein wichtiger Faktor für ihre gelingende soziale Integration in die Gesellschaft und bedeute auch eine selbstständige und eigenverantwortliche Lebensführung.

Trotz der sinkenden Arbeitslosenzahlen und dem gestiegenen Angebot an freien Arbeitsstellen, sei es ohne zusätzliche Angebote kaum möglich, sozial benachteiligte Jugendliche in eine Ausbildung bzw. eine Arbeitsstelle zu vermitteln, machte der BRK-Kreisvorsitzende deutlich. Auf Grundlagen zentraler (berufs-)pädagogischer Leitlinien sollen die jungen Menschen, deren Lebenssituation unter anderem geprägt sei durch Perspektivlosigkeit, unzureichendem Bildungsabschluss, Suchtgefährdung, Verschuldung und sozialer Ausgrenzung zu neuen Lernprozessen und zur Entwicklung tragfähiger Lebensperspektiven befähigt werden. Weitere Infos unter: www.produktionsschule-hassberge.de

Gütesiegelverleihung Stadtwerkeprojekt München

on rechts nach links: Christina Heydenreich (Einrichtungsleiterin), Birgit Schäfer (Qualitätsbeauftragte), die Hans Schumacher (Qualitätsbeauftragter der LAG)
von rechts nach links: Christina Heydenreich (Einrichtungsleiterin), Birgit Schäfer (Qualitätsbeauftragte), Hans Schumacher (Qualitätsbeauftragter der LAG)

Das Stadtwerkeprojekt München wurde im Sommer 2017 zum 3. Mal auf der Grundlage des Kriterienkataloges soziale berufliche Integration der LAG zertifiziert.

Für die Verleihung des Gütesiegels im Dezember wurde ein besonderes Format gewählt: Im Anschluss an eine geführte Citytour mit dem gesamten Team durch das westliche Schwabing, wurde das Gütesiegel-Zertifikat in der Gaststätte Schneider-Bräu feierlich übergeben. Besonders gelobt wurde die Einrichtung für ihr großes Engagement bei der beruflichen Förderung und Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge.

 

 

ProArbeit spielt in der Champions League

v. l. Michael Moser, Sozialpädagoge/Qualitätskoordinator; Hans Schumacher, Beauftragter der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern, Stephanie Sarmiento, Geschäfts-führerin
v. l. Michael Moser, Sozialpädagoge/Qualitätskoordinator; Hans Schumacher, Beauftragter der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern, Stephanie Sarmiento, Geschäfts-führerin

Ausgezeichnete Qualität der Jugendberufshilfe im Landkreis Günzburg

Armut in Familien ist und bleibt ein aktuelles Thema. Immer wieder wird mit Studien belegt, dass der Weg aus der Armut ein schwieriger ist. Umso größere Bedeutung bekommt hier die Jugendwerkstatt/Schreinerei ProArbeit. Der Landkreis Günzburg und das Katholische Jugendwerk in Augsburg arbeiten seit fast 35 Jahren zusammen. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds werden Projekte zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration von jungen Menschen gestaltet.

Die höchste Wirkung hat das Erlangen eines Ausbildungsabschlusses. So werden die Möglichkeiten für ein eigenes Einkommen und eine wirtschaftlich selbstständige Lebensführung deutlich verbessert. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist leichter, wenn ein stabiles Einkommen sicher ist.

Im Oktober wurde die Jugendwerkstatt nach einem Audit zum 3. Mal mit dem Gütesiegel soziale und berufliche Integration ausgezeichnet. Die Einrichtung erreichte ein außergewöhnliches und weit überdurchschnittliches Gesamtergebnis, betonte Hans Schumacher bei der feierlichen Übergabe und schmunzelte: „Sie spielen damit in der Champions League“. Besonders hervorgehoben wurde die hervorragende lokale Zusammenarbeit und Vernetzung von ProArbeit mit den Jungendhilfe- und Arbeitsmarktstrukturen. Weil der Landkreis und die weiteren Geldgeber die Wichtigkeit der Unterstützung für Ausbildung und Beruf für junge Menschen sehen, ist unsere Arbeit in dieser Qualität möglich, sagte die Geschäftsführerin Stephanie Sarmiento. Sie dankte allen Mitwirkenden für den Einsatz zum Nutzen der jungen Menschen im Landkreis.

 

Gütesiegelverleihung bei Junge Arbeit Diakonie Hasenbergl e.V. München

verleihung-guetesiegelDie Einrichtung Junge Arbeit Hasenbergl besteht seit über 32 Jahren und beschäftigt sich bereits seit dem Jahr 2000 sehr intensiv mit dem Thema Qualitätsmanagement. Bereits im Jahr 2005 wurde sie als zweite Einrichtung in Bayern zertifiziert. Im Rahmen einer internen Feier wurde nun zum 4. Mal das Gütesiegel soziale und berufliche Integration der LAG verliehen. Anwesend waren Auszubildende, Qualifikanten, der Vorstand des Trägers, die Bereichsleitung, die pädagogische Leitung und die Einrichtungsleitung.

Der Einrichtung ist es nicht nur gelungen ihre Punktzahl im Audit deutlich zu steigern, besonders lobenswert ist darüber hinaus das breit gefächerte Angebot der beruflichen Integration. Es reicht von niedrigschwelligen Qualifizierungsmöglichkeiten bis zu hoch qualifizierten Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Malerei, Schreinerei und Medientechnologie.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Die Jugendwerkstatt Kulmbach erhält zum dritten Mal das Gütesiegel soziale und berufliche Integration

30-Jahre-Jugendwerkstatt (2)In einer Feierstunde blickte die Jugendwerkstatt der Geschwister-Gummi-Stiftung mit zahlreichen Ehrengästen, den Mitarbeitenden, Auszubildenden und Teilnehmenden einerseits auf 30 bewegende und ebenso erfolgreiche Jahre Jugendsozialarbeit zurück und andererseits wurde die Jugendwerkstatt zum dritten Mal mit dem Gütesiegel für soziale und berufliche Integration ausgezeichnet. Klaus Umbach, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit, stellte den Gästen das Gütesiegel als Qualitätssystem vor und führte under anderem  aus, dass das Besondere an diesem Zertifizierungssystem die Berücksichtigung von  beruflichen und pädagogischen Aspekten sei.

Übergeben wurde das Gütesiegel vom Staatssekretär Johannes Hintersberger. Einrichtungsleiter Peter Engelhardt betonte in seinem Dank, dass gerade in der pädagogischen und betrieblichen Arbeit das Gütesiegel einen enormen Vorteil hat und ein hohes Maß an Transparenz der Arbeit nach innen und nach außen gewährleistet.

 

Gütesiegelverleihung in der Berufshilfe Fürth, Kinderarche

FOTO: Hans-Joachim Winckler DATUM: 18.4.2016 MOTIV: Die Berufshilfe der Kindearche hat zum zweiten Mal das Gütesiegel zur sozialen und beruflichen Integration erhalten, und dabei nochmal deutlich besser abgeschnitten als vor vier Jahren.vl. GF Andreas Müßig, Klaus Umbach GF Evang. Jugendsozialarbeit Bayern, Michael Mauer von der Berufshilfe

Die feierliche Übergabge Gütesiegels soziale und berufliche Integration für die Berufshilfe Hilfe Fürth fand in den Räumlichkeiten des Fanprojektes der Kinderarche mit der Spielvereinigung Greuther Fürth die Verleihung statt. Am 25. und 26.11.2015 prüften die Auditoren der LAG JSA, Susanna Hartl und Dieter Haug die Jugendwerkstatt, das Konzept und die Arbeit mit den jungen Menschen auf Herz und Nieren.

Zu der Feier waren alle Mitarbeiter, Teilnehmer, Freunde und Förderer der Jugendwerkstatt eingeladen. Die Vertreter aus Politik und Arbeitsverwaltung betonten die Wichtigkeit der Berufshilfe für die arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit in der Region und bedankten sich für die hervorragende Arbeit bei allen Beteiligten.

Der Vorstand der LAG JSA, Klaus Umbach, gab einen Überblick über das Gütesiegelverfahren und überreichte in dem feierlichen Rahmen die Gütesiegelurkunde und den Auditbericht. Besonders hervorgehoben wurde der große Qualitätssprung im Vergleich zum 1. Audit.

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Anschließend konnten noch alle Gäste zum Schau-Schmieden die Schlosserwerkstätte besuchen. Als Andenken erhielten sie einen von den Auszubildenden geschmiedeten Nagel mit dem Kinderarche Logo als Andenken.